Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten

Ja, es gibt für die Ausbildung zum Sozialassistenten und Erzieher jeweils Schülerbafög. Dieses ist elternabhängig. Die Höhe bestimmt sich unter anderem danach, ob man bei den Eltern wohnt oder eine eigene Wohnung hat. Aber das Schülerbafög muss nicht zurückgezahlt werden.
Für die Erzieherausbildung kann man auch Meisterbafög beantragen. Dies ist     elternunabhängig und berücksichtigt auch das Schulgeld, was das Schülerbafög nicht tut. Das Meisterbafög ist eine Mischung aus Schülerbafög und Bildungskredit und muss teilweise zurückgezahlt werden.
Da es sich bei dem Studium um ein Teilzeitstudium handelt bekommt man dann kein Studentenbafög mehr, da man nebenbei als Staatlich anerkannter Erzieher arbeiten wird.
Dann sieht der Ausbildungsvertrag eine Kündigungsmöglichkeit vor oder wahlweise auch die Wiederholung der Klasse, wenn die Lehrer zustimmen.
Die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll und bereitet auf Hochschule vor. Das könnte schwierig werden mit einem „Befriedigend“. Aber wichtiger ist noch, durch welche Fächer die 3 zustande kam – eine 4 in Deutsch z.B. geht nicht. Aber auch Praktika, Ferienarbeit im sozialen Bereich und ähnliches können eine nicht so gute Note ausgleichen – bitte immer nachfragen.
Nein. Die Naturwissenschaften sind für uns wichtig, weil sie sich so hervorragend eigenen das Bildungspotential der Kinder zu fördern. Aber die Naturwissenschaften werden in Projekte integriert und in Werkstätten und beziehen sich immer auf die Lebenswelt der Kinder.
Nein, auch hier gilt das gleiche wie bei den Naturwissenschaften – es geht darum, dass die Bereiche Religion und Philosphieren mit Kindern 2 hervorragende Disziplinen sind mit denen man auf die Fragen kleiner Kinder antworten kann – es geht also um Sprachfähigkeit und das Kennenlernen von Ritualen, Inhalten und z.B. Jahresfesten, aber natürlich ist das nur eine Auswahl.
Die Ausbildung beginnt immer im August eines Jahres.
Diese Vorgehensweise entspricht der Einteilung eines Schuljahres gemäß der staatlichen Schulverwaltung -1.8. – 31.7..
Die Gesamtsumme der Ausbildung ist im Grunde zu Beginn der Ausbildung fällig – natürlich können das die meisten Schüler nicht leisten, deshalb ist das Schulgeld in gleich große Raten aufgeteilt, daher erfolgt die Zahlung für die Ausbildungsmonate mit gleich hohen Summen, beginnend ab 1.August des Ausbildungsjahres.
Die Zulassungsvoraussetzung für die Ausbildung zum/zur ErzieherIn sind

  • Nachweis der Befähigung einer ausreichenden Stimmkraft – Logopädisches Gutachten. Das PKR veranstaltet dies als Workshop im Rahmen unserer Schule am Anfang des Schuljahres
  • Belehrung nach dem InfektionsschutzG. Das PKR veranstaltet dieses in der Gruppe beim Gesundheitsamt. Organisation übernimmt das Kolleg.
  • Erweitertes Führungszeugnis, zu beantragen beim Ortsamt/Gemeinde. Dauer ca. 3 Wochen (absolute Voraussetzung für die Arbeit in der Praxis) – durch Sie
  • NUR wenn Sie bei Ausbildungsbeginn das 18.Lebensjahr noch nicht vollendet haben: Ärztlicher Nachweis darüber, dass Sie den Beruf des/der ErzieherIn ausüben können
Ja – alle lernen Gitarre. Natürlich ist Teil des Unterrichts auch das Erfahren anderer Instrumente wie Trommeln, Orff’sche Schulinstrumente und anderes.
  • Der Ausbildungsvertrag erlaubt eine Kündigung bis zum 31.12. des Starterjahres.
  • Nach Ablauf dieser Frist ist die Ausbildung bis zum Staatlich anerkannten Erzieher verbindlich, d.h. Die Zahlungspflicht endet erst zum 31.7. des Jahres, in welchem die Prüfung zum Staatlich anerkannten Erziehers erfolgt.
  • Ganz besonders schwierige Lebenssituationen können aber eine andere Regelung im Einzelfall möglich machen.
Wegen unseres Ausbildungsschwerpunktes der 0-10 jährigen besonders in der Krippe, im Kindergarten und im Hort. Aber der Staatlich anerkannte Erzieher definiert eine Ausbildung für die 0-18 jährigen und deshalb sind auch Bereiche möglich wie: Betreutes Wohnen, Jugendarbeit, Jugendamt und anderes.
Ja. Erstens sind wir staatlich anerkannt und damit mit dem Recht ausgestattet, staatliche Titel zu verleihen, und zweitens halten wir alle gesetzlichen Vorgaben ein, die eine Ausbildung mit dem Ziel des staatlich anerkannten Erziehers verlangt.
Hervorragend – aufgrund des Fachkräftemangels einerseits und den gesetzlichen Vorgaben zur Erhöhung der Betreuungskapazitäten andererseits gibt es eine eigentlich 100 %ige Arbeitsplatzgarantie. Natürlich kann das im ganz besonderen Einzelfall anders sein.
Ausbildung mit Abitur:

  • 1 Jahr Sozialassistent (Einstieg in das 2.Ausbildungsjahr)
  • 2 Jahre Erzieher
  • Aber: Zu Beginn des 2.Ausbildungsjahres „Erzieher“ kann das Teilzeitstudium parallel zur Ausbildung schon aufgenommen werden
  • dann noch 1 Jahr Hochschule im Anschluss als Teilzeitstudium parallel zum Job

Ausbildung mit abgeschlossener Berufsausbildung:

  • 1 Jahr Sozialassistent (Einstieg in das 2.Ausbildungsjahr)
  • 2 Jahre Erzieher
  • 2 Jahre Hochschule im Anschluss als Teilzeitstudium parallel zum Job

Ausbildung mit Realschulabschluss:

  • 2 Jahre Sozialassistent
  • 2 Jahre Erzieher
  • 2 Jahre Hochschule im Anschluss als Teilzeitstudium parallel zum Job

Ausführliche Info mit Grafik

Ja, sie entsprechen in etwa den Schulferien, allerdings ein bisschen weniger Ferien und manchmal auch leicht zeitverschoben.
Mit der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages durch das Pädagogische Kolleg ist der Ausbildungsplatz sicher.

Fragen zur Hochschule

Ja, seit 2012 ist der Außenstandort Rostock akkreditiert, d.h. staatlich genehmigt, und alles findet in Rostock statt.
Ja, jeder kann nach dem Staatlich anerkannten Erzieher aufhören, davon ist aber sehr DRINGEND abzuraten und zwar aus folgenden Gründen:

  • Die meisten europäischen Ländern lehren die Erzieherausbildung bereits an der Hochschule und NICHT an der Schule. Irgendwann wird die BRD das auch tun – aber was passiert dann mit den Erziehern? Nachqualifizieren oder „abstufen“ – das ist ungewiss.
  • Deswegen diesen komfortablen Weg des Berufes MIT Studium durchziehen und der Zukunft friedlich entgegen sehen
  • Die Biographie des Einzelnen ist lang  – wer weiß schon, ob er immer in der Kinderbetreuung tätig sein möchte. Auf den ersten akademischen Abschluss aber kann man problemlos aufsatteln z.B. mit dem Master und dann in die Lehre oder in die Forschung gehen – eine berufliche Veränderung ist mit der Voraussetzung des B.A. viel leichter.
Sie sind besser ausgebildet, haben zum beruflichen Handwerk auch noch wissenschaftliches Know-How. Außerdem gibt das Studium Einblick in den gesamten unternehmerischen Bereich wie z.B. die Unternehmensleitung oder die Existenzgründung. Aber auch noch vieles andere mehr. Sie sind besser ausgebildet und haben einen akademischen Abschluss, der begehrt ist in der Praxis insbesondere zusammen mit der beruflichen Ausbildung.
Ja, Masterstudiengänge sind anschlussfähig – immer nachfragen, ob das bei dem jeweiligen Studiengang so ist! Man kann natürlich auch noch ein anderes Bachelorstudium anhängen und vertiefte Kenntnisse erwerben.
Nun, erstens wird der Kindheitspädagoge nicht grundständig angeboten und zweitens ist ein Studium – und so muss es sein – nicht so praxisorientiert. In der beruflichen Ausbildung haben Sie 1/3 Praxis, das macht viel Spaß und ist natürlich ein großer Erkenntnisgewinn für den zukünftigen Frühpädagogen. Auch das Studium bietet Praxisanteile, aber nicht so viel. Außerdem ist es im Bezug auf die Mitarbeit in den Einrichtungen, wenn Sie das Handwerk von der Pike auf gelernt haben, sehr viel leichter.

Fragen zur praktischen Ausbildung

Ungefähr ein Drittel der Ausbildung im Pädagogischen Kolleg ist Praxis; auch in der Hochschule gibt es einen hochschulisch angeleiteten Praxisteil.
Wir bilden die betreuenden Personen unserer Praktikanten in besonderen Schulungen zu Mentoren aus. Das tun wir aber nur in den Einrichtungen, deren Standards von uns geprüft wurden, also unseren „TÜV“ durchlaufen haben. Es ist sehr schwierig für Schüler, die pädagogische Eignung einer Einrichtung einzuschätzen. Selbstverständlich gibt es aber ein Mitspracherecht des Schülers bei der Auswahl „seiner“ Einrichtung. Sollten die Wünsche aber organisatorisch oder pädagogisch „problematisch“ sein, muss den Fachfrauen der Praxis das letzte Wort vorbehalten sein.

Fragen zum Auslandspraktikum

Das 6-wöchige Auslandspraktikum findet im ersten Erzieherausbildungsjahr statt. Wir haben Standorte in England (Leeds & Liverpool), Italien (Rom & Bergamo), Spanien (Barcelona), Schweiz, Östereich und Finnland. Zum Teil landesprachliche wie in England und teilweise deutschsprachige Schulen und Einrichtungen wie z.B. in Spanien und Italien.
Aktuell ist es so, dass wir in einem EU-Förderprogramm sind, welches den größten Teil der Kosten übernimmt  – so z.B. Reisekosten, Unterbringung und Grundbedarf an Nahrung; alles weitere im Ausland muss dann selber finanziert werden. ABER wir wissen nie wie lange wir die EU-Förderung bekommen. Aber natürlich muss man den Auslandsaufenthalt auch nicht machen, dann macht man das Praktikum eben zu Hause.
Nein, die Teilnahme am Auslandspraktikum ist freiwillig. Jedoch wissen wir von Schülern, die das Praktikum im Ausland absolviert haben, dass dies eine ganz tolle Erfahrung ist.

Fragen zur Bewerbung

Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnis (Kopie reicht erst einmal für die Bewerbung) und Praktikumsnachweise falls vorhanden.
BITTE keine Bewerbungsmappe, nur zusammenheften oder Klarsichthülle.
Nein, bei uns kann man sich das ganze Jahr bewerben, und wenn die Plätze weg sind ist es vorbei.
Voraussichtliche Platzzahl 66, aber bei deutlich mehr Bewerberinnen und Bewerbern eröffnen wir noch eine neue Klasse.
Wir laden Sie ein und besprechen alles und lernen uns ein bisschen besser in einer kleinen Bewerbergruppe kennen. Dann beraten wir uns hier. Und alle, die uns geeignet scheinen erhalten einen Ausbildungsvertrag, den Sie dann nach ausgiebigen Studium zusammen mit ihren Eltern unterzeichnen können – dann haben Sie einen Ausbildungsplatz bei uns.
Da es sich um eine Vollzeitausbildung handelt werden Sie in aller Regel nicht in der Lage sein, die Ausbildungskosten alleine aufzubringen, deshalb brauchen wir eine Absicherung. Sollten die Umstände im Einzelfall anders sein (Einkommen aus Vermietung oder andere Einkommensquellen) brauchen wir die zusätzliche Unterschrift der Eltern nicht. Das gleiche gilt für Ehepaare oder eheähnliche Lebensgemeinschaften.

Ansprechpartner

Verwaltung:

Claudia Bäumler

Juristin

Arbeitsschwerpunkte:
Öffentlichkeitsarbeit,
Bau

Pädagogische Leitung:

Sekretariat: (0381)857 66 370